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Blog: juristische Schaubilder

Visualisierung rechtlicher Inhalte in Leichte-Sprache-Texten

Aufgeschlagenen Handbuch Barrierefreie Kommunikation mit einem Ausschnitt des Leichte-Sprache-Schaubildes zum Ablauf der Hauptverhandlung im Strafprozess

Anfang Oktober 2018 ist bei Frank & Timme das „Handbuch Barrierefreie Kommunikation“ erschienen. Mit 41 Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis stellt es den aktuellen Forschungs- bzw. Erkenntnisstand in der Verständlichkeitsforschung und den verschiedenen Bereichen der barrierefreien Kommunikation dar. Auch das Thema Rechtskommunikation kommt dabei zur Sprache. Ich bin mit einem Beitrag zur Visualisierung rechtlicher Inhalte in Leichte-Sprache-Texten vertreten. Nachfolgend möchte ich den Leser*innen des Buches die Schaubilder aus meinem Beitrag in farbiger Fassung zeigen und außerdem ein paar Hintergrundinformationen ergänzen. Alle anderen erfahren anhand der Beispiele, wie es aktuell um meine Idee steht, mithilfe der Rechtsvisualisierung Verständnisbarrieren im Recht so weit abzubauen, dass auch Leichte-Sprache-Leser*innen davon profitieren.

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FAQ Juristische Schaubilder

Obwohl es meine juristischen Schaubilder nun schon seit vielen Jahren gibt, sind sie immer noch ein exotisches Angebot. Und wer eine exotische Dienstleistung anbietet, muss sie erklären. Das gehört dazu – und macht auch Spaß, denn ich freue mich über jeden einzelnen Interessenten. Schließlich ist es für Jurist(inn)en ein großer Schritt, sich überhaupt auf Bilder im Recht einzulassen. Fragen zu meinem Angebot beantworte ich gern – und ich dachte mir, ich könnte die Antworten auf die häufigsten Fragen eigentlich mal an einer Stelle in meinem Blog sammeln. Deshalb gibt es seit einiger Zeit dieses FAQ, das ich nunmehr aktualisiert und mit neuen Bildern versehen haben.

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Recht verständlich vermitteln mit vergleichenden Schaubildern

Was unterscheidet das Strafbefehlsverfahren vom regulären Strafverfahren? Und was eine unechte von einer echten Urkunde? Wieso wird zwischen Vergehen und Verbrechen differenziert? Und was ist bei der beschränkten Räumungsvollstreckung anders als bei der klassischen? Wer derartige Fragen stellt, will verstehen, was ähnliche Rechtsbegriffe, Regelungen oder Verfahren voneinander unterscheidet und was ihnen gemeinsam ist. Umso wichtiger ist es, dass die Antwort anschaulich und einprägsam ausfällt. Vergleichende Schaubilder können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Sechs Beispiele möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen.

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Rechtsvisualisierung im Jurastudium: 6 Beispiele

So viel Lehrstoff in so wenig Zeit vermitteln? Wie soll soll das gehen? Das fragen sich Lehrkräfte in der juristischen Ausbildung schon lange. Die Studierenden wiederum kämpfen mit dem Druck, den gesamten Stoff aus vier Studienjahren im Examen parat haben zu müssen. Eine einfache Lösung für das Problem gibt es sicher nicht. Fest steht jedoch: Didaktische Reduktion ist nötig und mit ihr eine Konzentration auf rechtliche Strukturen und Zusammenhänge. Inwiefern die Visualisierung von Recht dabei helfen kann, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag anhand von sechs Beispielen.

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3 Grundregeln für die Erstellung juristischer Schaubilder

„Schaubilder erstellen bei uns (wenn überhaupt) die Autoren.“ Das höre ich so oder ähnlich immer wieder von juristischen Fachverlagen. Gut daran ist, dass es ein gewisses Vertrauen in die Visualisierungskompetenz von Jurist(inn)en zu geben scheint, obwohl wir uns von Berufs wegen ja eher mit Texten auskennen. Was mir dagegen nicht gefällt ist, dass die veröffentlichten Schaubilder dieses Vertrauen häufig enttäuschen und offensichtlich niemand ihre Qualität überprüft. Oder fehlt am Ende nur der Beurteilungsmaßstab? Beides lässt sich ändern.

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Beleben Sie juristische Textwüsten durch Schaubilder

„Kommunikation ist wertvoll“ – so lautet das Motto eines Buchprojektes namens Frida, an dem ich gerade teilnehmen durfte und das mich zu diesem Blogbeitrag veranlasst. Ja, auch Rechtskommunikation ist wertvoll, zumindest wenn sie es schafft, die Menschen zu erreichen. Textwüsten sind dafür eher nicht geeignet. Doch gibt es im Recht überhaupt eine Alternative? Viele Jurist(inn)en bezweifeln das. Ich nicht. Wir können in der Wüste nämlich visuelle Oasen schaffen. Dabei geht es nicht nur darum, den Leser(inne)n eine erfrischende Abwechslung fürs Auge zu bieten. Ihr Nutzen geht weit darüber hinaus.

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