Buchrezension: Wissenschaftliches Arbeiten im Jurastudium von Lars Gußen

Wie lesen Jurist(inn)en Texte? Was passiert in ihrem Kopf, wenn sie Sachverhalte rechtlich beurteilen? Und was zeichnet den juristischen Schreibstil aus? Darum geht es in diesem Buch, das Studierende der Rechtswissenschaft in die juristische Arbeitstechnik einführt. Ich war sehr gespannt auf die Lektüre, denn abgesehen davon, dass ich es generell immer sehr erhellend finde, das eigene berufliche Tun zu reflektieren, interessiert mich das juristische Lesen, Denken und Schreiben heute auch speziell als Visualisierungs- und Textdienstleisterin in der juristischen Informationsvermittlung.

Buchrezension: Die Sketchnote-Starthilfe – Neue Bilderwelten von Tanja Wehr

Es ist gerade mal 15 Monate her, seit die blaue „Sketchnote-Starthilfe“ von Tanja Wehr erschienen ist (mehr dazu im Beitrag Sketchnote-Bücher im Vergleich). Nun gibt es eine Fortsetzung des Buches in grün mit 25 neuen Bilderwelten. Den Schwerpunkt bilden wieder zahlreiche Strich-für-Strich-Zeichenanleitungen für Gegenstände des täglichen Lebens und weitere Motive, die sich als Icons und Metaphern in Visualisierungen einsetzen lassen. 

Sketchnote-Bücher im Vergleich

Sketchnotes liegen derzeit im Trend – und das hat gute Gründe. Bei vielen Menschen wecken sie wieder die Lust am Zeichnen, an Formen, Farben und handgeschriebenen Buchstaben. Zudem sind sie ungemein nützlich und in vielfältiger Weise einsetzbar. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Sketchnote-Bücher erscheinen. Allein in diesem Jahr sind es schon drei und weitere sind in Arbeit. Aktuell gibt es sechs Bücher zur Auswahl. Was sie jeweils ausmacht und voneinander unterscheidet, habe ich mir mal etwas genauer angeschaut. 

Buchrezension: Einfach visualisieren von Jörg Schmidt

„Na dann machs doch einfach! Wenn du visualisieren willst, dann visualisiere. Nimm Stift und Papier und los gehts.“ Sie glauben gar nicht, wie oft ich mir das früher selbst gesagt habe. Doch manchmal sind gerade die vermeintlich einfachen Dinge besonders schwer. Die Hemmung ist groß, überhaupt den ersten Strich aufs Papier zu bringen, und das Ziel eines ansprechend gestalteten Flipcharts oder einer hilfreichen Sketchnote scheint unerreichbar. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Im Junfermann Verlag ist gerade ein feines Buch mit DVD-Beilage erschienen, das vor allem eines ermöglicht: Langsam und unbeobachtet von anderen mit dem Zeichnen zu beginnen. Was ich sonst noch über das Buch sagen kann und will, erfahren Sie in diesem Beitrag. 

Buchrezension: Sketchnotes & Graphic Recording von Anja Weiss

Auf dieses Buch war ich richtig neugierig und bestellte es mir sofort, als ich über Twitter davon erfuhr. Nach den Büchern von Mike Rohde endlich ein weiteres Buch über Sketchnotes – und noch dazu eine Anleitung. Wunderbar! Genau das Richtige für mich, die ich gerade meine ersten Sketchnotes gezeichnet habe und dankbar bin für jeden Tipp von Zeichenprofis, wie man es besser machen kann. Ich beschäftige mich als Juristin zwar schon viele Jahre mit der Visualisierung von Recht in Form von Schaubildern und PowerPoint-Präsentationen, aber mit der Hand zu zeichnen, das ist noch mal etwas anderes. Zu Beginn kostete es vor allem Überwindung, die ersten Striche aufs Papier zu bringen. Nun will ich dazulernen und besser werden. Das Buch von Anja Weiss kam da wie gerufen.