So entstehen meine Sketchnotes zu rechtlichen Themen

Seit gut anderthalb Jahren verknüpfe ich meine Leidenschaft für die Rechtsvisualisierung mit meiner Begeisterung für Sketchnotes. Das Ergebnis sind juristische Schaubilder im Sketchnotestil, mit denen ich Recht verständlich vermitteln und zugleich für mehr Anschaulichkeit im Recht werben möchte. In diesem Beitrag will ich Ihnen anhand eines Beispiels zeigen, wie meine Sketchnotes entstehen. Für diejenigen, die noch nicht wissen, wie sie eigene Zeichnungen digitalisieren können, bieten die Ausführungen vielleicht Anregungen für den eigenen Workflow, alle anderen erhalten einfach nur einen Einblick in meine Arbeit – und ins Bienenrecht, denn darum geht es in dem Beispiel.

Sketchnotes im Jurastudium – Ideen für Studierende

Visuelle Notizen haben auch im Jurastudium ihren Platz. So sorgen sie vor allem für effizientere Vorlesungsmitschriften und mehr Anschaulichkeit in textlastigem Lernmaterial. Wenn Sie gerne kreativ sind und Spaß an handgemachten Visualisierungen haben, sind Sketchnotes ein wunderbarer Weg, den eigenen Lernprozess voranzubringen. Doch wie gehen Sie das Ganze praktisch an? Welche Stifte benötigen Sie? Welche Icons/Symbole eignen sich speziell für Ihr Studium? Und wie beginnen Sie damit, Ihre Aufzeichnungen visuell zu gestalten? Antworten und Anregungen bietet dieser Beitrag.

Visualisierung in der Mediation – ein Gastbeitrag von Jörg Schmidt

Die grafische Darstellung von Informationen in Textform und/oder Bildern auf Flipchart, Pinnwand oder Moderationskarten wird in Mediationsverfahren immer wichtiger. Festmachen lässt sich das vor allem daran, dass sich viele Beiträge in Fachzeitschriften damit befassen. Zudem benennt die Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) Visualisierungstechniken als Inhalte. Doch wie sieht das Ganze praktisch aus? In welchen Phasen der Mediation sind Visualisierungen sinnvoll? Und was ist sonst zu beachten? Das möchte ich Ihnen nachfolgend anhand eines Beispiels aus meiner Praxis zeigen.

Zeichnen üben mit Bild-Karteikarten

In meinem Jahresrück- und -ausblick hatte ich es bereits erwähnt: In diesem Jahr möchte ich weiter zeichnen üben, um besser zu werden und Routine zu gewinnen. Allerdings hatte ich bislang keinen Plan, wie ich das am besten realisiere. Einfach machen, wenn mal Zeit ist, funktioniert bei mir leider nicht. Ich brauche vielmehr konkrete Aufgaben, um Dinge auch wirklich anzupacken, die zu einem selbstverständlichen Teil meines Alltags werden sollen, aber nicht von allein auf der Agenda erscheinen. Nun ist mir eine Idee zugeflogen und ich arbeite bereits kräftig daran, sie in die Praxis umzusetzen: Zeichnen üben mit Bild-Karteikarten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie es funktioniert.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (Zeichenserie)

Anfang 2016 habe ich in meinem Blog erstmals Bildvokabeln für den juristischen Alltag veröffentlicht. Im Rahmen einer kleinen Zeichenserie sind damals innerhalb eines Jahres 22 Beiträge mit rund 90 Bildideen entstanden, ein großer Teil davon mit Zeichenanleitung. Dabei ging es vor allem um ein Ziel: Ihnen den Einstieg in die visuelle Rechtskommunikation zu erleichtern. Um den Jahreswechsel 2020/2021 habe ich die Beiträge von damals mit neuem Bildmaterial bestückt und hier und da auch darüber hinaus ein wenig überarbeitet. Nachfolgend führe ich in das Zeichenprojekt ein und gebe einen Überblick die Themen der Serie.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (22): Briefumschlag

Auch Alltagsgegenstände, die jeder ohne viel Übung zeichnen kann, eignen sich als Bildvokabel. Ein Beispiel ist der Briefumschlag. Er symbolisiert nicht nur den klassischen Brief, sondern generell die Textnachricht oder schriftliche Erklärung. Außerdem lässt sich mit seiner Hilfe der Zugang einer Willenserklärung und die schriftliche Absicherung ins Bild setzen.