Bildvokabeln für den juristischen Alltag (13): Akte

Gerichtsakten, Mandantenakten, Personalakten – was wären Juristen ohne Akten? Ist dies eigentlich schon aktenkundig? Nein? Dann nehmen Sie es bitte zu den Akten. Danke. Kann schließlich sein, dass jemand Akteneinsicht beantragt. Sie sehen schon: Auf Akten sollten Sie als Jurist(in) unbedingt vorbereitet sein – auch visuell. Das Schöne ist: Wenn Sie wissen, wie Sie eine Akte zeichnen können, sind nur kleine Veränderungen in der Zeichnung nötig, um verschiedene Begriffe rund um die Akte zu visualisieren. Einige Beispiele haben ich in diesem Beitrag für Sie zusammengetragen.

Rechtsvorschriften als Sketchnote: „Unfallflucht“, § 142 StGB

Gesetze sind für Menschen gemacht, die sie beachten sollen. Gleichzeitig sind sie aber häufig so formuliert, dass ihre Adressaten weder Lust haben, sie zu lesen, noch ihren Inhalt verstehen, wenn sie sich denn die Mühe machen. Was also tun? Können Visualisierungen vielleicht helfen, den Zugang zum Gesetz zu erleichtern? Das versuche ich derzeit herauszufinden, indem ich Sketchnotes zu verschiedenen Rechtsvorschriften erstelle. Diesmal habe ich mir § 142 StGB vorgenommen, der das unerlaubte Entfernen vom Unfallort regelt.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (12): Uhr

Die Uhr eignet sich nicht nur zur Darstellung der Uhrzeit oder einer Zeitdauer in Minuten, sondern ist auch die perfekte Bildvokabel zur Visualisierung des abstrakten Begriffs Zeit. Dieser spielt in unser aller Leben beinahe unentwegt eine Rolle: Meistens läuft uns die Zeit davon, weil wir viel zu tun haben, Fristen einhalten müssen und eigentlich ja auch noch leben wollten zwischendurch. Manchmal ist aber auch Geduld gefragt, weil die Dinge nur im Schneckentempo vorankommen. Dazu fallen mir gleich ein paar Bilder ein. Ihnen auch?

Rechtsvorschriften als Sketchnote: Schuldnerverzug, § 286 BGB

Einzelne Paragrafen visualisieren – geht das überhaupt? Und dann noch mit der Hand und nicht am Computer? Das wollte ich wissen und habe mir als Testkandidaten mal den § 286 BGB vorgeknöpft, in dem bekanntlich der Schuldnerverzug geregelt ist. Nah am Wortlaut und Aufbau der Vorschrift wollte ich bleiben, zugleich aber auch Strukturen sichtbar machen und Ungeschriebenes berücksichtigen, das für die Prüfung des Verzugs von Bedeutung ist. Das Ergebnis möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen. Es ist zugleich ein Anwendungsbeispiel für ein paar Bildvokabeln, denen ich mich in den vergangenen Monaten in meinem Blog gewidmet habe.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (11): Menschen im Gespräch

Heute geht es um die Visualisierung von Dialogen, denn auch diese gehören für Jurist(inn)en zum Berufsalltag. Mal nehmen sie selbst am Gespräch teil, mal sind sie Zeug(inn)en, wie andere miteinander kommunizieren. Selbst ohne Visualisierungserfahrung fallen Ihnen wahrscheinlich sofort Sprechblasen als Bild für den verbalen Austausch von Menschen ein. In der Tat lassen sich aus diesen zahlreiche unterschiedliche Gesprächssituationen zaubern. Ich habe in diesem Beitrag mal einige zusammengestellt – ausnahmsweise ohne Zeichenanleitung, weil sich diese aus meiner Sicht erübrigt.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (10): Unternehmen

Unternehmen sind sehr häufig die Akteure in juristischen Sachverhalten und somit auch gängiger Bestandteil von Sachverhaltsskizzen. Da es ganz unterschiedliche Arten von Unternehmen gibt, ist es ratsam, ein kleines Repertoire an Visualisierungsmöglichkeiten parat zu haben. Drei stelle ich Ihnen nachfolgend mit einer kleinen Zeichenanleitung vor: das Bürogebäude, die Fabrik und den Laden. Noch keine befriedigende Lösung habe ich bisher leider für den/die Freiberufler(in) und das Einzelunternehmen gefunden.