Menschen zeichnen in Sketchnotes und am Flipchart

Sechs handgezeichnete Menschen-Icons

Wer Recht veranschaulichen will, muss meist auch Menschen visualisieren. Zum einen sind sie im Recht die Akteure, zum anderen braucht man sie, um Beziehungen zwischen Personen oder von Personen zu Sachen darzustellen. Dass Strichmännchen in Sketchnotes und am Flipchart völlig ausreichen, wissen Sie. Doch für welchen Strichmännchen-Typ entscheiden Sie sich? Wie weit kommen Sie mit Figuren, die lediglich aus zwei Formen bestehen? Wann brauchen Ihre Männchen Arme und Hände? Und wie bringen Sie sie zum Sprechen? Einige Anregungen, Tipps und Beispiele habe ich in diesem Beitrag für Sie zusammengetragen.

Buchrezension: Die Sketchnote-Starthilfe – Neue Bilderwelten von Tanja Wehr

Es ist gerade mal 15 Monate her, seit die blaue „Sketchnote-Starthilfe“ von Tanja Wehr erschienen ist (mehr dazu im Beitrag Sketchnote-Bücher im Vergleich). Nun gibt es eine Fortsetzung des Buches in grün mit 25 neuen Bilderwelten. Den Schwerpunkt bilden wieder zahlreiche Strich-für-Strich-Zeichenanleitungen für Gegenstände des täglichen Lebens und weitere Motive, die sich als Icons und Metaphern in Visualisierungen einsetzen lassen. 

Zeichentipps (nicht nur) für Juristen

Seit Februar 2016 veröffentliche ich in meinem Blog Bildvokabeln für den juristischen Alltag. Die Beiträge kombinieren Visualisierungsideen mit Zeichenanleitungen und haben vor allem ein Ziel: Ihnen den Einstieg in die visuelle Kommunikation zu erleichtern. Mittlerweile hat die Serie einen Umfang von 22 Artikeln mit rund 90 Zeichenanleitungen bzw. Bildideen. Der folgende Beitrag fasst diese über entsprechende Verlinkungen zusammen. Außerdem stelle ich alle Anleitungen in einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (1): Gesetzbuch

Begriffe mit Bildern zu veranschaulichen, ist für Juristen ungewohnt. Das sollte sich schleunigst ändern, denn die meisten Menschen brauchen Bilder, um Inhalten ihre Aufmerksamkeit zu schenken, sie zu verstehen und zu behalten. Was also tun? Für den Anfang schlage ich vor: Schnappen Sie sich Stift und Papier und zeichnen Sie doch einfach mal was. Vielleicht neigen Sie ohnehin dazu, beim Telefonieren oder in einer langweiligen Besprechung die Kästchen auf einem Blatt Papier auszumalen. Das geht auch kreativer. Sie könnten z. B. zur Abwechslung mal ein Gesetzbuch zeichnen. Wie das geht, zeige ich Ihnen Schritt für Schritt in diesem Artikel. Zeichentalent brauchen Sie dafür übrigens nicht, nur ein bisschen Übung.

Juristen ohne Talent: Können Sie auch nicht zeichnen?

Jurist(inn)en haben ja viele Talente. Kommen sie allerdings in die Situation, in einem Seminar, einer Beratung oder Besprechung mal schnell etwas aufzeichnen zu müssen, und sei es nur eine Sachverhaltsskizze, entschuldigen sie sich gerne einleitend mit dem Satz: „Ich kann leider nicht zeichnen.“ Erkennen Sie sich wieder? Und ärgern Sie sich im Stillen, dass Sie zwar in der Lage sind, Ihrem juristischen Gegner mit einem Schriftsatz Schweißperlen auf die Stirn zu treiben, aber an einem Strichmännchen scheitern? Ich kann Sie beruhigen: Ihr Ärger ist der erste, um nicht zu sagen der wichtigste Schritt zur Besserung. Viel wichtiger als Ihr Zeichentalent ist nämlich, dass Sie überhaupt bereit sind, sich auf Bilder in Ihrer Arbeit einzulassen. Der Rest ist leichter, als Sie denken.