30 Rechtsbegriffe in einfachen Bildern

Im Oktober habe ich beim #LegalDesignInktober auf Twitter mitgemacht. Dazu eingeladen hatte das Legal-Design-Unternehmen Visual Contracts in den Niederlanden. Jeden Tag gab es einen rechtlichen Begriff vor, den wir visualisieren und auf Twitter oder Instagram teilen sollten. Das Ziel war und ist, Menschen zu motivieren, rechtliche Inhalte zu zeichnen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu einem besseren und verständlicheren Recht beizutragen. In diesem Beitrag fasse ich meine Visualisierungsideen aus dem Zeichenprojekt zusammen und berichte von den Herausforderungen, die es zu meistern galt.

Menschen zeichnen in Sketchnotes und am Flipchart

Sechs handgezeichnete Menschen-Icons

Wer Recht veranschaulichen will, muss meist auch Menschen visualisieren. Zum einen sind sie im Recht die Akteure, zum anderen braucht man sie, um Beziehungen zwischen Personen oder von Personen zu Sachen darzustellen. Dass Strichmännchen in Sketchnotes und am Flipchart völlig ausreichen, wissen Sie. Doch für welchen Strichmännchen-Typ entscheiden Sie sich? Wie weit kommen Sie mit Figuren, die lediglich aus zwei Formen bestehen? Wann brauchen Ihre Männchen Arme und Hände? Und wie bringen Sie sie zum Sprechen? Einige Anregungen, Tipps und Beispiele habe ich in diesem Beitrag für Sie zusammengetragen.

Buchrezension: Die Sketchnote-Starthilfe – Neue Bilderwelten von Tanja Wehr

Es ist gerade mal 15 Monate her, seit die blaue „Sketchnote-Starthilfe“ von Tanja Wehr erschienen ist (mehr dazu im Beitrag Sketchnote-Bücher im Vergleich). Nun gibt es eine Fortsetzung des Buches in grün mit 25 neuen Bilderwelten. Den Schwerpunkt bilden wieder zahlreiche Strich-für-Strich-Zeichenanleitungen für Gegenstände des täglichen Lebens und weitere Motive, die sich als Icons und Metaphern in Visualisierungen einsetzen lassen. 

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (Zeichenserie)

Anfang 2016 habe ich in meinem Blog erstmals Bildvokabeln für den juristischen Alltag veröffentlicht. Im Rahmen einer kleinen Zeichenserie sind damals innerhalb eines Jahres 22 Beiträge mit rund 90 Zeichenanleitungen bzw. Bildideen entstanden. Dabei ging es vor allem um ein Ziel: Ihnen den Einstieg in die visuelle Rechtskommunikation zu erleichtern. Im Dezember 2020 habe ich damit begonnen, die Beiträge von damals insbesondere in Bezug auf das Bildmaterial zu überarbeiten. Der folgende Beitrag führt in die Zeichenserie ein und bietet Ihnen einen verlinkten Überblick über alle Themen der Serie.

Rechtsvisualisierung in der juristischen Ausbildung: 6 Beispiele

Viel Lehrstoff in wenig Zeit vermitteln: Wie soll das gehen? Das fragen sich Lehrkräfte in der Jurist:innenausbildung schon lange. Die Studierenden wiederum leiden unter dem Druck, den gesamten Stoff aus vier Studienjahren im Examen parat haben zu müssen. Eine einfache Lösung für das Problem gibt es sicher nicht. Fest steht jedoch: Didaktische Reduktion ist nötig und mit ihr eine Konzentration auf rechtliche Strukturen und Zusammenhänge. Dabei hilft die Visualisierung von Recht, auch wenn sie für Jurist:innen ungewohnt ist. Doch wie lässt sie sich in den  juristischen Lehr- und Lernprozess integrieren? Das zeige ich Ihnen in diesem Beitrag anhand von sechs Beispielen.

Bildvokabeln für den juristischen Alltag (1): Gesetzbuch

Begriffe mit Bildern zu veranschaulichen, ist für Jurist:innen ungewohnt. Das sollte sich schleunigst ändern, denn die meisten Menschen brauchen Bilder, um Inhalten ihre Aufmerksamkeit zu schenken, sie zu verstehen und zu behalten. Was also tun? Für den Anfang schlage ich vor: Schnappen Sie sich Stift und Papier und zeichnen Sie doch einfach mal was. Vielleicht neigen Sie ohnehin dazu, beim Telefonieren oder in einer langweiligen Besprechung die Kästchen auf einem Blatt Papier auszumalen. Das geht auch kreativer. Sie könnten z. B. zur Abwechslung mal ein Gesetzbuch zeichnen. Wie das geht, zeige ich Ihnen Schritt für Schritt in diesem Beitrag. Zeichentalent brauchen Sie dafür übrigens nicht, nur ein bisschen Übung.