Dokumente visualisieren

Kaum etwas visualisiere ich im juristischen Kontext so häufig wie Dokumente. Kein Wunder: Im Recht geht nichts ohne Text auf Papier. Überall wimmelt es nur so vor Anträgen, Bescheiden, Klagen, Gutachten, Verträgen, Widersprüchen, Stellungnahmen, Erklärungen und Urkunden. Als Bild passt in allen Fällen das Rechteck mit Linien. Dieses beantwortet allerdings nicht im Ansatz die Frage, um was für eine Art von Dokument es sich handelt. Dabei wäre gerade das fürs Verständnis oft hilfreich. Wie Sie konkreter werden und sich der Vielfalt der Dokumente visuell nähern können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

PowerPoint-Folien im Sketchnote-Look

Ausprobieren wollte ich es schon lange, jetzt endlich habe ich mal ein bisschen herumexperimentiert mit Sketchnotes auf Präsentationsfolien. Praktischerweise stellt PowerPoint die dafür nötigen Zeichentools selbst zur Verfügung. Was ich gleich feststellen konnte: Mit (digitalem) Stift in der Hand vor einer leeren Folie zu sitzen fühlt sich nicht nur völlig anders an als die sonst übliche Foliengestaltung, das Handgemachte gibt der Präsentation auch einen erfrischend alternativen Look. Dabei muss man weder auf getippten Text verzichten noch auf vorgefertigtes Bildmaterial. Man muss nicht mal zwingend etwas zeichnen. Ich war wirklich überrascht, wie einfach es ist. Nur an meiner Handschrift muss ich noch arbeiten.

Skalierbare Icons in PowerPoint zeichnen, speichern und wiederverwenden

Sechs handgezeichnete Icons auf einer PowerPoint-Folie

Selbstgezeichnete Icons lassen sich in einem Vortrag oder Seminar nicht nur am Flipchart oder Whiteboard einsetzen. Sie machen sich auch gut auf Präsentationsfolien oder in Schaubildern, die Sie in PowerPoint erstellen. Allerdings benötigen Sie Ihre Zeichnungen dafür in digitaler Form, zumindest wenn Sie nicht unnötig viel Zeit mit dem Einscannen oder Abfotografieren sowie der Nachbearbeitung Ihrer Werke verbringen wollen. Scheitert die Umsetzung also bereits daran, dass Sie als Jurist(in) keine Zeit haben, sich auch noch mit geeigneter Zeichen-Software zu befassen? Keineswegs, denn wie Sie sicher wissen, bietet auch PowerPoint Zeichentools an. Die Frage ist nur: Reichen deren begrenzten Möglichkeiten aus, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen? Können Sie Ihre Icons insbesondere verlustfrei skalieren, Schatten setzen und die Flächen bei Bedarf einfärben? Und was ist zu tun, wenn Sie Ihre Zeichnungen wiederverwenden wollen? Ich habe mir das mal näher angesehen.

Buchrezension: Die Sketchnote-Starthilfe – Neue Bilderwelten von Tanja Wehr

Es ist gerade mal 15 Monate her, seit die blaue „Sketchnote-Starthilfe“ von Tanja Wehr erschienen ist (mehr dazu im Beitrag Sketchnote-Bücher im Vergleich). Nun gibt es eine Fortsetzung des Buches in grün mit 25 neuen Bilderwelten. Den Schwerpunkt bilden wieder zahlreiche Strich-für-Strich-Zeichenanleitungen für Gegenstände des täglichen Lebens und weitere Motive, die sich als Icons und Metaphern in Visualisierungen einsetzen lassen. 

So entstehen meine Sketchnotes zu rechtlichen Themen

Seit gut anderthalb Jahren verknüpfe ich meine Leidenschaft für die Rechtsvisualisierung mit meiner Begeisterung für Sketchnotes. Das Ergebnis sind juristische Schaubilder im Sketchnotestil, mit denen ich Recht verständlich vermitteln und zugleich für mehr Anschaulichkeit im Recht werben möchte. In diesem Beitrag will ich Ihnen anhand eines Beispiels zeigen, wie meine Sketchnotes entstehen. Für diejenigen, die noch nicht wissen, wie sie eigene Zeichnungen digitalisieren können, bieten die Ausführungen vielleicht Anregungen für den eigenen Workflow, alle anderen erhalten einfach nur einen Einblick in meine Arbeit – und ins Bienenrecht, denn darum geht es in dem Beispiel.

Rück- und Ausblick: Meine Themen in 2017 und 2018 (Teil 2)

Dieses Jahr war definitiv zu kurz, um alles zu schaffen, was ich mir vorgenommen hatte. Da ich auch für meine Kunden viele tolle Sachen machen durfte, blieben eigene Projekte zwangsläufig auf der Strecke. Trotzdem bin ich rundum zufrieden mit 2017. Wesentlich bestimmt war das Jahr durch meine Aktivitäten rund um die “Leichte Sprache”. Darüber habe ich bereits im ersten Teil meines Rück- und Ausblicks berichtet. Was mich sonst beschäftigt hat, möchte ich in diesem Beitrag zusammenfassen. Dabei geht es ums Zeichnen, mein Blog, meinen Newsletter, Social Media und das Thema Rechtsdidaktik.