Sketchnote zur Bundestagswahl 2017

Entschuldigen Sie, wenn ich so direkt frage, aber kennen Sie sich mit der Bundestagswahl aus? Könnten Sie hier und jetzt darüber referieren, worin der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme besteht, was es mit der Sperrklausel auf sich hat und wie die Bundestagssitze verteilt werden? Also ich hätte es nicht gekonnt, obwohl ich schon einige Bundestagswahlen mitgemacht habe. Man vergisst vieles einfach auch wieder – und manches wird auch geändert. So gibt es beispielsweise seit 2013 Ausgleichsmandate. Anlässlich der Wahl im September habe ich mein Wissen nun aufgefrischt und in eine Sketchnote verwandelt. Entstanden ist eine komprimierte Zusammenfassung der wichtigsten Fakten zur Wahl. Vielleicht hilft sie ja dem einen oder anderen, sich ebenfalls zu erinnern.

Zeichentipps (nicht nur) für Juristen

Seit Februar 2016 veröffentliche ich in meinem Blog Bildvokabeln für den juristischen Alltag. Die Beiträge kombinieren Visualisierungsideen mit Zeichenanleitungen und haben vor allem ein Ziel: Ihnen den Einstieg in die visuelle Kommunikation zu erleichtern. Mittlerweile hat die Serie einen Umfang von 22 Artikeln mit rund 90 Zeichenanleitungen bzw. Bildideen. Der folgende Beitrag fasst diese über entsprechende Verlinkungen zusammen. Außerdem stelle ich alle Anleitungen in einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

Rechtsvorschriften als Sketchnote: Die Altersgrenze beim BAföG, § 10 BAföG

Meine Versuchsreihe zur Visualisierung von Rechtsvorschriften ist um einen Testkandidaten reicher: § 10 BAföG. Die Vorschrift regelt, inwiefern das Alter für den Bezug von BAföG eine Rolle spielt. Am meisten Raum nehmen dabei die Ausnahmefälle ein, in denen eine Förderung trotz Überschreitens der Altersgrenze möglich ist. Die Sketchnote veranschaulicht die Struktur der Regelung zur Altersgrenze und macht zudem die unscheinbare Voraussetzung der unverzüglichen Aufnahme des Studiums sichtbar. Dem Leser wird so das Lesen und Verstehen der Vorschrift erleichtert.

Rechtsvisualisierung in der Lehre: 4 Beispiele

Viel Lehrstoff in wenig Zeit vermitteln: Wie soll das gehen? Das fragen sich Lehrkräfte in der Jurist(inn)enausbildung schon lange. Die Studierenden wiederum leiden unter dem Druck, den gesamten Stoff aus vier Studienjahren im Examen parat haben zu müssen. Eine einfache Lösung für das Problem gibt es sicher nicht. Fest steht jedoch: Didaktische Reduktion ist nötig und mit ihr eine Konzentration auf rechtliche Strukturen und Zusammenhänge. Dabei hilft die Visualisierung von Recht, auch wenn sie für Jurist(inn)en ungewohnt ist. Während Texte Strukturen nur linear beschreiben können, machen Bilder sie sichtbar und prägen sich zudem besser ein. Doch wie sieht das Ganze praktisch aus? Antworten bietet der folgende Beitrag, in dem ich Ihnen anhand von vier Beispielen zeigen möchte, wie Bilder die Rechtslehre und den juristischen Lernprozess unterstützen können.

Sketchnote zur Berlin-Wahl 2016

Seit gut einer Woche hängen sie wieder in Berlins Straßen: die Wahlplakate für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV). Am 18. September 2016 ist es soweit. Eine hohe Wahlbeteiligung wäre toll, denn Demokratie funktioniert am besten, wenn alle mitmachen, die mitmachen dürfen. Mindestens genauso wichtig wie die Beteiligung ist jedoch die Information vorab: Wieso gibt es drei Stimmzettel? Was macht eigentlich das Abgeordnetenhaus und was die BVV? Und inwiefern beeinflussen meine Stimmen das Wahlergebnis? Die Antworten habe ich zur eigenen Vorbereitung auf die Wahl erneut recherchiert und für Sie und Euch in einer Sketchnote zusammengetragen.

Rechtsvorschriften als Sketchnote: Schuldnerverzug, § 286 BGB

Einzelne Paragrafen visualisieren – geht das überhaupt? Und dann noch mit der Hand und nicht am Computer? Das wollte ich wissen und habe mir als Testkandidaten mal den § 286 BGB vorgeknöpft, in dem bekanntlich der Schuldnerverzug geregelt ist. Nah am Wortlaut und Aufbau der Vorschrift wollte ich bleiben, zugleich aber auch Strukturen sichtbar machen und Ungeschriebenes berücksichtigen, das für die Prüfung des Verzugs von Bedeutung ist. Das Ergebnis möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen. Es ist zugleich ein Anwendungsbeispiel für ein paar Bildvokabeln, denen ich mich in den vergangenen Monaten in meinem Blog gewidmet habe.