Visualisierung in der Mediation – ein Gastbeitrag von Jörg Schmidt

Die grafische Darstellung von Informationen in Textform und/oder Bildern auf Flipchart, Pinnwand oder Moderationskarten wird in Mediationsverfahren immer wichtiger. Festmachen lässt sich das vor allem daran, dass sich viele Beiträge in Fachzeitschriften damit befassen. Zudem benennt die Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) Visualisierungstechniken als Inhalte. Doch wie sieht das Ganze praktisch aus? In welchen Phasen der Mediation sind Visualisierungen sinnvoll? Und was ist sonst zu beachten? Das möchte ich Ihnen nachfolgend anhand eines Beispiels aus meiner Praxis zeigen.

Graphic Recording – auch etwas für juristische Veranstaltungen?

Matthias Schwert Graphic Recording

Gespräche zu protokollieren und wichtige Veranstaltungen zu dokumentieren, ist im Berufsleben eine Selbstverständlichkeit – auch für Juristen. Eine inspirierende Informationsquelle sind derartige Aufzeichnungen allerdings meist nicht. Aus gutem Grund verschwinden sie nicht selten ungelesen in Aktenordnern. Anders ist dies bei den visuellen Protokollen, die sog. Graphic Recorder anfertigen. Sie sind nicht nur ein Gewinn für die Veranstaltung selbst, sondern wirken auch darüber hinaus. Wie Graphic Recording genau funktioniert und für welche Veranstaltungen es sich eignet, weiß Matthias Schwert aus München.