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Blog: Monat: September 2016

Rechtsvorschriften als Sketchnote: Die Altersgrenze beim BAföG, § 10 BAföG

Meine Versuchsreihe zur Visualisierung von Rechtsvorschriften ist um einen Testkandidaten reicher: § 10 BAföG. Die Vorschrift regelt, inwiefern das Alter für den Bezug von BAföG eine Rolle spielt. Am meisten Raum nehmen dabei die Ausnahmefälle ein, in denen eine Förderung trotz Überschreitens der Altersgrenze möglich ist. Die Sketchnote veranschaulicht die Struktur der Regelung zur Altersgrenze und macht zudem die unscheinbare Voraussetzung der unverzüglichen Aufnahme des Studiums sichtbar. Dem Leser wird so das Lesen und Verstehen der Vorschrift erleichtert.

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Bildvokabeln für den juristischen Alltag (17): Orientieren und entscheiden

Juristen brauchen für ihre Arbeit nicht nur Gesetze. Wichtig ist auch ein innerer Kompass, der hilft, Recht von Unrecht zu unterscheiden, sowie die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und diese konsequent umzusetzen. Es lag also auf der Hand, das Thema „Orientieren und entscheiden“ im Rahmen meiner Zeichentipps aufzugreifen. Für die Orientierung stehen insbesondere Kompass und Leuchtturm. Außerdem habe ich mir um Strategien und Pläne Gedanken gemacht und führe Sie an einen Ort der Entscheidung.

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Buchrezension: Sketchnotes & Graphic Recording von Anja Weiss

Auf dieses Buch war ich richtig neugierig und bestellte es mir sofort, als ich über Twitter davon erfuhr. Nach den Büchern von Mike Rohde endlich ein weiteres Buch über Sketchnotes – und noch dazu eine Anleitung. Wunderbar! Genau das Richtige für mich, die ich gerade meine ersten Sketchnotes gezeichnet habe und dankbar bin für jeden Tipp von Zeichenprofis, wie man es besser machen kann. Ich beschäftige mich als Juristin zwar schon viele Jahre mit der Visualisierung von Recht in Form von Schaubildern und PowerPoint-Präsentationen, aber mit der Hand zu zeichnen, das ist noch mal etwas anderes. Zu Beginn kostete es vor allem Überwindung, die ersten Striche aufs Papier zu bringen. Nun will ich dazulernen und besser werden. Das Buch von Anja Weiss kam da wie gerufen.

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Bildvokabeln für den juristischen Alltag (16): Stift

Der Computer hat ihn mittlerweile in vielen Bereichen verdrängt. Dennoch ist und bleibt der Stift in all seinen Varianten eine wichtige Bildvokabel. Er steht für Kreativität, zu bewältigende Aufgaben oder das Festhalten von Gedanken auf einem Blatt Papier. Für den juristischen Bereich kommt noch der Aspekt der Rechtsverbindlichkeit hinzu: Häufig wird unsere Unterschrift benötigt, damit Niedergeschriebenes seine rechtliche Wirkung entfaltet. Sieht man mal von der Möglichkeit der qualifizierten elektronischen Signatur ab, gehört das Erfordernis einer Unterschrift zu den wenigen Situationen im Leben, in denen wir tatsächlich noch zum Stift greifen müssen. Nachfolgend eine paar Ideen, wie Sie den Stift als Bildvokabel im (juristischen) Alltag einsetzen können.

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