Nicola Pridik

Ich bin Juristin mit Erstem Staatsexamen und visualisiere seit mehr als 20 Jahren Recht. Genau genommen war ich sogar die erste Person in Deutschland, die diese Tätigkeit als Dienstleistung angeboten und zu ihrem Beruf gemacht hat.
Die Rechtsvisualisierung ist in der juristischen Fachwelt bis heute eine kaum bekannte und beachtete Nische. Es gibt zwar Forschung zu ihr, aber keine Ausbildung. Von daher hatte ich großes Glück, dass ich 2001 mit ihr in Kontakt kam und mich selbst an Visualisierungen versuchen konnte. Damals war ich Anfang 30.
Ich merkte schnell, dass die Tätigkeit perfekt zu mir, meinen Interessen und Fähigkeiten passte: Sie erfordert strukturiertes Denken und die didaktische Reduktion von Inhalten – beides Dinge, die ich gut kann. Auch der sorgfältige Umgang mit Sprache war und ist für mich eine Selbstverständlichkeit und wenn es darum geht, Text-Bild-Kombinationen in eine ansprechende und aufgeräumte Form bringen, geriet ich schon damals in den wunderbaren Zustand, den man Flow nennt. Besser hätte es für mich also nicht kommen können. Selbst nach 20 Jahren kann ich das immer noch sagen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich außerdem staatlich anerkannte Diplom-Sozialarbeiterin (FH) bin, ich habe jedoch nie in dem Beruf gearbeitet. Einige Jahre habe ich den Plan verfolgt, Familienmediatorin zu werden. Das war auch der Grund, warum ich mich nach dem Diplom für das Jurastudium entschied. Später habe ich jedoch herausgefunden, dass meine Stärken gar nicht in der mündlichen Kommunikation und Begleitung von Menschen liegen, sondern ich mich wesentlich wohler fühle, wenn ich mich an den Schreibtisch zurückziehen, schriftlich kommunizieren, Informationen aufbereiten und Dokumente gestalten kann.
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Nicola Pridik
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